Aber erstmal fange ich mit Montag an, da hat ja alles angefangen. Um 8 Uhr haben wir uns in der Schule getroffen. Dort mussten wir alle unsere Mitagessen und Regenjacken seperat einpacken, sodass wir sie im Bus haben. Um ca 9:15 ging es dann los mit dem Bus. Für circa 5 Stunden... spannend, nicht?
Damit ihr euch vorstellen könnt, wo ich ungefähr hin musste:
Dort angekommen haben wir unsere Rucksäcke, alle ca 15-20 kg aufgezogen und dann ging es auch schon los.
Es hat genieselt, aber wir konnten uns dann mit dem Abendessen (das wir natürlich selbst getragen haben) aufwärmen. Für mich waren es Reisnudeln mit Gemüse und Erdnussbutter Sauce. Es war richtig gut! Ach, und man muss auch den Camping Bunsenbrenner und das Gas für ihn mitschleppen.
Für den ganzen Trip mussten wir übrigens Flusswasser filtern oder abkochen, damit keine Bakterien oder Viren darin sind.
Am nächsten Tag mussten wir alles wieder einpacken und uns für eine 8 Stunden Wanderung fertig machen. Dieser Weg ist vielleicht zu 40% Holz, das heißt es ist total rutschig, da es immer nass ist. Regenwald eben.
Die Wanderung ging relativ schnell rum, wir machten auch viele Pause zwischendrin. Wir sind den ganzen Tag durch den Wald gelaufen, das heißt dass wir immer von Wald umgeben waren. Am Ende des Pfads ging es auf einen Strand. Es war ein unglaubliches Gefühl, der Sand war sauber, die Wellen laut und es war windig.
Wir sind dann ein paar hundert Meter über den Strand in den Wald gelaufen und haben unsere Zelte aufgebaut, und Abendessen fertig gemacht. Dann sind wir auch schon bald ins Bett... naja eigentlich ins Zelt gefallen. Diese Nacht habe ich echt besser geschlafen, wahrscheinlich aber auch nur weil ich total müde war.
Am nächsten morgen hatten wir dann Pfannkuchen zum Frühstück, mit Ahornsyrup. Es war total regnerisch und noch nasser.. jedenfalls haben wir unsere Zelte stehen gelassen und sind auf eine Tageswanderung gegangen, zu einem Leuchtturm. Als wir mittags dort ankamen war es immernoch total bewölkt und regnerisch, was bedeutet, dass man nichts gesehen hat. Außerdem waren alle kalt und nass. Also sind wir relativ schnell wieder zu einem Strand gelaufen und haben Mitagessen gegessen.
Ein bisschen aufgewärmt sind wir wieder zum Zeltlager, wo wir eine andere Aufgabe hatten: einen Sketch ausdenken. Abends nach dem Abendessen mussten wir den Sketch dann vorführen. Es war richtig lustig!
Wir sind dann wieder recht bald ins Bett gefallen, da am nächsten Tag eine anstrengende Wanderung anstand, und das Holz zu nass für ein Lagerfeuer war.
Am nächsten Tag sind wir aufgestanden, als es noch dunkel war. Das heißt vor 6 Uhr. Alles musste eingepackt werden, Frühstück musste gegessen werden und Wasser gefiltert.. viel zu tun und wir waren ein bisschen zu spät..
Jedenfalls mussten wir dann alles, was wir zuvor in zwei Tagen und 8 und 1 1/2 Stunden gelaufen sind in 5 Stunden laufen.Ich war überrascht wie schnell wir alles laufen konnten. Ich fand es sogar besser, da wir nicht so viele Pausen gemacht haben.
Das Gefühl, wenn man die letzten paar Meter läuft, ist auch nicht schlecht, muss ich sagen! Man ist schon ein bisschen stolz es geschafft zu haben!
Dann mussten wir aber wieder mit dem Bus zurück.. 5 Stunden. Das war echt ein bisschen nervig, aber man überlebt es.
Am Abend hat Sophie, meine Gastmutter mich dann abgeholt und wir sind direkt zu meinem Gast-Großvater auf den Geburtstag gefahren. (Ich hab mich schnell umgezogen, abgewaschen und Deo benutzt damit ich keinen mit meinem Gestank verpeste). Dort gab es dann gutes Essen und zum Nachtisch zwei verschiedene Schokoladen Torten mit Eis.
Die folgenden Bilder sind nicht in der richtigen Reihenfolge, ich hab sie von unterschiedlichen Leuten. Ich hoffe es gibt euch trotzdem einen Eindruck wie es so war.
Ach ja, ich hatte meine Haare in Minizöpfe geflochten. Es hat ewig gedauert, war aber Praktisch.























